THEMA

Die Kommunikationskultur als Schlüssel zum Digital Experience Design

Sieben Thesen zur Praxis der digitalen Produktentwicklung

Ein Paradigmenwechsel hat stattgefunden

Usability und User Experience Design sind heute als Expertengebiet an der Seite des Software Engineerings fest etabliert. Es hat sich herumgesprochen, dass es nicht nur technischer Expertise bedarf, um erfolgreiche Software zu entwickeln, sondern auch eines Zugangs zu den Gewohnheiten und Bedürfnissen der Nutzer. Treiber des Paradigmenwechsels ist die Digitalisierung als gestaltende Kraft in allen Lebensbereichen. Digitale Applikationen mit visuellen Interfaces begegnen uns heute überall, und neue technologische Durchbrüche heizen die Nachfrage nach smarter Software immer mehr an. Neu ist, dass die Nutzer heute bereits als digitale Subjekte sozialisiert sind. In der Folge erwarten sie weit mehr als nur "gebrauchstaugliche" Software", sondern smarte und attraktive Applikationen, die zu den Ansprüchen ihres digitalen Lebensstils passen. In diesem Sinnzusammenhang sprechen wir heute über eine "menschenzentrierte" Gestaltung von Software für alle Lebenslagen. Dass dies so viel Konjunktur hat, ist kein Zufall: Strategen, Designer und Software Developer gestalten heute nicht nur die nächste Generation technischer Artefakte, sondern den Raum einer ganzen digitalen Gesellschaft.

Aber es gibt einen blinden Fleck

In der Praxis erleben wir einen großen Boom in der Entwicklung von digitalen Produkten und Services. Es werden Strategien entwickelt und Investitionen geplant. Parallel dazu schreitet die Professionalisierung der digitalen Produktentwicklung voran. Agiles Arbeiten in interdisziplinären Teams ist das Gebot der Stunde. Dabei bleibt der Prozess jedoch oft hinter seinen Ansprüchen zurück. Man bekennt sich zu neuen Methoden und Arbeitsweisen, setzt diese in der Praxis aber nicht konsequent um. In der Praxis kann man häufig beobachten, wie alte Muster in der Zusammenarbeit unter der Oberfläche neuer Methoden weiter wirksam sind. Es gibt einen blinden Fleck, der mit der Qualität der mit der Kommunikation in den Unternehmen zu tun hat. Vielleicht könnte man es so formulieren: Ein Methodentraining reicht nicht aus, um in den Modus der agilen und interdisziplinären Kooperation zu kommen. Menschenzentrierte Gestaltung braucht viel Empathie im Prozess, und dies nicht nur gegenüber den Endnutzern des späteren Produkts, sondern gegenüber allen Beteiligten im Projekt. Dieser Geist fehlt heute noch in vielen Projekten. Innovative Produkte werde oft noch im Modus alter Arbeitsteiligkeit und der Abgrenzung der Expertisen geprägt. So können sich die Potentiale des Digital Experience Design nicht voll entfalten.

INhalt

Idee des Workshops

Wir erforschen die Realität der Kommunikation im Prozess der digitalen Produktentwickelung.
Wo stehen wir heute? Was bedarf es, um eine neue Kultur der Kommunikation zu schaffen?

INhalt

Idee des Workshops

Wir erforschen die Realität der Kommunikation im Prozess der digitalen Produktentwickelung.
Wo stehen wir heute? Was bedarf es, um eine neue Kultur der Kommunikation zu schaffen?

AGENDA

1 | Sieben Thesen
2 | Break-out-Sessions
3 | Wrap-up

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Good News.
Nicht nur die digitalen
Produkte, sondern auch die Prozesse haben sich enorm weiterentwickelt.

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